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Startseite Unterwegs BUGA 2005 München
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Von der BUGA 2005 hatte ich schon einiges gehört, Positives als auch Negatives. Am 7.7.2005, einem Tag der sich nicht zwischen Sonnenschein und Dauerregen entscheiden konnte, war ich dann dort. Ich wußte, daß die BUGA auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens stattfand, trotzdem hat mich die Weitläufigkeit und Geradlinigkeit der Anlage doch sehr überrascht. |
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Was mir sofort, vor allem aus der Luft, auffiel, war die geometrische Anordnung der Beete und Flächen. Dies war zwar teilweise durch die ehemalige Nutzung der Fläche als Flughafen vorgegeben, doch war es absolut auf die Spitze getrieben. |
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Beispiel: Überall auf dem Parkgelände sind kleine Mischwälder angelegt. Natürlich in einem geometrischen Format, aber, und das war wirklich ungewöhnlich, auch die Bäume waren nach Sorten in Reihen angeordnet, also eine Reihe Wildkirschen, eine Reihe Buchen usw. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das jetzt übertrieben finde oder nicht.
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Einiges hat mir sehr gut gefallen, anderes überhaupt nicht. Gelungen fand ich z.B. den "Sprechenden Garten". Neben den verschiedenen Pflanzen waren Lautsprechersäulen angebracht und man wurde von den Pflanzen angesprochen, die von sich auf teilweise sehr witzige Art erzählten.
Nicht so toll fand ich die Inselbeete, die in farbigen Kies eingebettet waren. Ich habe ein Buch über die Entwicklung der Gartenbeete im Laufe der Jahrhundert. Diese Inselbeete waren vor einigen Jahrhunderten schon einmal "in". |
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In diesem Buch sind auch die Gärten der fünfziger und sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts beschrieben. Die Inselbeete erinnerten mich in ihrer Präsentation und Farbzusammenstellung sehr an diese Gärten. Eisbegonien und Buntnessel z.B. sind nicht mein Fall, wie auch eine absolute Monokultur. Es gibt für mich nichts langweiligeres als Beete mit einer Rose neben der anderen und sonst nichts. |
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Natürlich muß auf einer BUGA etwas Neues präsentiert werden, natürlich ist eine BUGA kein Hausgarten oder Park, trotzdem hatte ich das Gefühl, daß die Besucher irgendwie fehl am Platze waren. Die BUGA genügte sich selbst am meisten.
Dies sind natürlich meine ganz privaten Ansichten über die BUGA München. Um ehrlich zu sein, ich weiß immer noch nicht, ob sie mir gefallen hat. |
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