StartseiteUnterwegsGdS-Gartenreise Niedersachsen 2010

Angeregt durch einen Besuch eines Gartens in Darmstadt anläßlich der Offenen Gartenpforte Hessen vor ca. 2 Jahren wurde ich Mitglied bei der Gesellschaft der Staudenfreunde.
Die Regionalgruppe Bergstraße ist eine sehr aktive Gruppe mit ca. 120 Mitgliedern und dieses Jahr ging unsere jährliche Gartenreise Richtung Niedersachsen.
Obwohl es die letzten Wochen fast nur geregnet hatte, hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter. Von Freitag, dem Tag der Abreise, bis Sonntag, dem Tag der Rückreise, war es sonnig und warm. Auf der Rückreise allerdings fing es wieder an zu regnen, aber das war dann nicht mehr so wichtig.

Die erste Station war der Berggarten Hannover, der Teil der Herrenhäuser Gärten, die ich vor einigen Jahren schon einmal besucht hatte, ist.

Danach ging es weiter nach Essel. Dort besuchten wir den Garten Günther

Nach dem schönen Waldgarten stand die Gärtnerei Eskuche, Ostenholz, auf dem Besuchsplan.
Eskuche ist eine auf Geranium, Epimedium und Bergenien spezialisierte Gärtnerei. Wir wurden von Frau Eskuche rumgeführt und dann ging es ans Aussuchen und Auswählen.
Die unglaubliche Vielfalt der verschiedenen Storchenschnäbel war einfach überwältigend. Ich habe mich sehr zurückgehalten und mir nur zwei Pflanzen ausgesucht: Geranium cinereum 'Lawrence Flatman' und Geranium sanguineum 'Elke'.

Epimedien gab es auch in einer riesigen Anzahl, hier habe ich mir Epimedium 'Rubinkrone' ausgesucht.

Von Eskuche aus ging es in unser Hotel in Fallingbostel und am nächsten Tag, Samstag, den 5. Juni 2010, wurde als erstes vorort der Garten Eichler besucht

Nach einem kleinen Mittagsimbiss besuchten wir als nächstes den Garten Mori in Odisheim

Nächster Programmpunkt, auf den ich mich sehr gefreut hatte, war ein Besuch der Künstlerkolonie Worpswede.
Wir konnten an einer Führung teilnehmen, aber eine Gartenfreundin und ich beschlossen, nicht als einzige, den Ort auf eigene Faust zu erkunden. Es ist ein wirklich sehr schöner Ort, mit wunderschönen alten Jugendstil-Häusern, vielen Galerien und netten Cafés

Sonntag, der 6 Juni, war leider schon wieder der Abreisetag, aber wir hatten noch einiges vor.

Der erste Garten auf dem Tagesprogramm war der Garten Lange-Hilmers in Marklendorf.

Nach diesem Garten ging die Reise weiter nach Wiedensahl. Dort besuchten wir zwei Gärten. Zuerst den Garten Schnabel und dann den Garten Dreyer.
In Wiedensahl wurde Wilhelm Busch geboren, ein Besuch des Geburtshauses war möglich, aber der Garten Schnabel war so sehenswert, daß wir keine Zeit für den Besuch des Museums mehr hatten.