Seine frühere Besitzerin kam mit Snoopy einfach nicht zurecht und wollte ihn entweder im Tierheim abgeben oder gleich einschläfern lassen. Wir nahmen ihn probeweise auf.
Die erste Woche hat er hinter einem Regal verbracht. Nachts kam er kurz raus, um beim kleinsten Geräusch sofort wieder hinter dem Regal zu verschwinden. Irgendwann fasste er Vertrauen, nach einigem Geprügel, Gekreische und Gefauche schloß er mit Hugo eine Art Burgfrieden, sie taten sich nichts und ignorierten sich nach Möglichkeit.
Snoopy ist ein absoluter Hektiker. Er wurde völlig falsch erzogen, einerseits durfte er mit am Tisch essen, andererseits bekam er manchmal Prügel. Er hat Angst vor Händen und es kann heute noch passieren, daß er mich, wenn ich ihn am Kopf streichle, sofort und heftig beißt. So sehr, daß ich schon zum Arzt musste.
Er ist sehr ängstlich und wenn Hugo in Revierkämpfe mit anderen Katern verwickelt war, sah Snoopy zitternd aus sicherer Entfernung zu.
Mit Leo hat sich Snoopy bis heute noch nicht arrangiert. Er sah in ihm den Nebenbuhler und war ziemlich eifersüchtig.
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Der Topf stand nicht mehr lange!
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Im Herbst 2007 mußen wir leider feststellen, daß Snoopys Nieren nicht mehr funktionierten. Durch Infusionen und Nierendiät konnten wir ihm noch ein einigermaßen angenehmes Leben bieten. Das Ende kam dann schneller als befürchtet, am 22. Januar, er wog nur noch 3,2 kg, kollabierten die Nieren endgültig. Wir wollten ihn nicht leiden lassen. |