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Startseite Stauden Pflege
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Bodenpflege und Düngung |
Auf den ziemlich schweren Lehmboden meines Gartens bringe ich jedes Jahr eine 5-10 cm dicke Kompostschicht aus. Das geschieht im Frühjahr, manchmal bereits im Februar, bevor die Zwiebeln und ganz frühen Stauden anfangen zu wachsen.
Alle Starkzehrer und/oder Prachstauden, die mehrmals blühen sollen, z.B. Rittersporn, dünge ich zusätzlich, in den letzten Jahren bevorzugt mit dem zwar etwas teurem, aber sehr ergiebigem Ettenbühl-Dünger. Es ist ein organischer Dünger, der u.a. Eisen, Algen und Hühnerdung enthält. Ich verwende diesen Dünger im ganzen Garten, auch wenn er hauptsächlich für Rosen gedacht ist.
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Bewässerung |
Im Rosengarten muß ich im Sommer überhaupt nicht gießen. Anscheinend hält der Boden dort die Feuchtigkeit sehr gut. Vor allem in dem Bereich hinter der Spalierwand zur neuen Terrasse wachsen einige Pflanzen, die Trockenheit nur sehr schlecht aushalten, Eisenhut, Phlox usw.
Auch im Weißen Garten brauche ich kaum zu gießen.
Unter dem Walnußbaum, wo jetzt die ganzen Hosta wachsen, ist es erstaunlich feucht. Auch dort muß ich nur bei langanhaltender Trockenheit und Hitze gießen.
Einzig das Beet unter dem Ahorn und entlang dem Zaun zum Nachbarsgarten trocknet sehr schnell aus. Es ist wohl eine Kombination der gierigen Wurzeln des Ahorns und dem dichten Laub, das den Regen abhält, der diesen Bereich schnell austrocknen läßt.
Normalerweise stelle ich bei langer Trockenheit und starker Hitze den Regner ins Beet und lasse diesen mindestens eine halbe Stunde laufen. Ich gießen morgens, was bedeutet, daß ich dann sehr früh aufstehen muß.
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Schnecken |
Waren anfangs ein großes Problem. Es gab Tausende, Gehäuseschnecken, Nacktschnecken in allen Größen und Farben, es war furchtbar.
Irgendwo habe ich gelesen oder gehört, daß es am Besten ist bereits im Spätwinter, wenn die Schneeglöckchenblätter Schneckenfraß aufzeigen, Ferramol (ich benutze nur dieses Mittel) auszustreuen. Anscheinend ist das eine sehr wirkungsvolle Art der Schneckenbekämpfung. Seit ich dies tue, hält sich die Population in erträglichen Grenzen.
Obwohl es dieses Jahr extrem viel regnete, habe ich bis jetzt nur ein oder zwei große, rote Nacktschnecken gesehen (und gemeuchelt). Auch unter den Töpfen, die im Garten und auf der Terrasse stehen, finden sich kaum welche. |
Tips und Tricks |
Segensreicher Splitt
Schwerer Lehmboden ist zwar ziemlich nahrhaft, bringt aber einige Probleme mit sich. Ein großes Problem war, daß manche Pflanzen, von denen ich glaubte, daß sie gut wachsen müßten, nach einem oder zwei Winter einfach verschwunden waren. Vor allem Rittersporn verschwand immer, auch ohne Schnecken. Auch Monarden, die in einem früheren Garten wunderbar wuchsen, wollten einfach nicht wiederkommen.
Es war mir schnell klar, daß Staunässe im Winter die Ursache für diese Verluste war. In meinen schlauen Bücher stand, daß Sand in die Erde ringsum die Pflanzen eingearbeitet, helfen wurde.
Tat es nicht. Sand war nicht die Lösung.
Inzwischen kommt in jedes Pflanzloch eine Schicht Splitt (Kies) und das ist die Lösung.
Ich hebe das Pflanzloch etwas tiefer aus und unten rein kommt eine Schicht Splitt. Auf diese Splittschicht wird dann die Pflanze gesetzt und mit der Aushuberde, in die ich manchmal auch noch Splitt mische, aufgefüllt. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, alle neuen Pflanzen auf ein Splittbett zu setzen und ich bilde mir ein, daß nur dadurch einige Pflanzen, die nicht unbedingt viel Kälte ertragen, wie z.B. Scutellaria baicalensis, den kalten, langen und schneelosen Winter 2008/09 überstanden haben. |
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Stützen
Wenn ich vor den durch den Wind umgewehten Phloxen, Monarden und auch Storchschnäbeln stehe, dieses Jahr ist ein sehr windreiches Jahr, nehme ich mir jedes Mal vor, im nächsten Jahr früh genug und gründlich Stützhilfen auszubringen. Meistens schaffe ich es dann doch nicht, alle Pflanzen, die windgefährdet sind zu stützen.
Materialien: Ich habe jede Menge der sogenannten Link-Stakes und auch halbrunde Metallstützen in verschiedenen Höhen. Außerdem benutze ich für manche Pflanzen auch verholzte Haseltriebe, deren Spitze ich umknicke und um die Pflanze in den Boden stecke. Innerhalb kürzester Zeit sieht man die Haseltriebe nicht mehr.
Rittersporn bekommt einzelne Bambusstäbe. |
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