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Grundsätzliches

In meinem Garten versuche ich so natürlich wir möglich zu gärtnern und eine Voraussetzung dafür ist, daß Garten und Pflanzen zusammen passen. Rhododendron z.B. wird man bei mir nie finden, denn erstens gefallen sie mir nur in Norddeutschland oder England, aber nicht in unserem warmen Bergstraßenklima und zweitens ist der Boden hier ziemlich kalkhaltig. Rhododendron oder andere Pflanzen, die keinen kalkhaltigen Boden vertragen, wären hier nur mit einem enormen Aufwand zu kultivieren oder sie würden leiden und kränkeln.

Hier hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, vor der ersten Anpflanzung, den Garten und den Boden eine zeitlang zu beobachten.
Wild wuchsen hier Brombeeren - die sind zwar vernachlässigbar als Zeigerpflanzen, aber da sie auch zu den Rosengewächsen zählen doch ein kleiner Hinweis, daß sich Rosen hier wohlfühlen können.

Dann wuchs da noch so eine Kletterpflanze, die überall hochkletterte oder über andere Pflanzen, auch Brombeeren hinwegwucherte. Heute weiß ich, daß es sich dabei um eine wilde Clematisart handelt, Sie wächst immer noch an allen Ecken im Garten, sobald ich sie aus den Augen verlieren, überwuchert sie in kürzester Zeit alles was sich ihr in den Weg stellt.

Taglilien hatten die pflegelose Zeit des Gartens, ca. 25 Jahre , überlebt, einige Rosen und einige Kräuter, z. B. ein riesiger Salbei unterm Ahorn.

Ich wußte also bzw. glaubte zu wissen, daß der Boden für Rosen, Clematis, Stauden und Kräuter geeignet sei. Mehr wollte ich gar nicht.