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Man nahm bisher an, daß es sich bei diesen Rosen um eine Zufallskreuzung zwischen ' Quatre Saisons' (R. damascena bifer, eine herbstblühende Damaszenerrose) und einer China-Rose handelt. Jüngere genetische Untersuchungen scheinen zu belegen, daß auch andere Gene, insbesondere jene der Rosa gallica, zur Erbmasse der Portlandrosen zählen.
Gleichgültig was auch immer die Elternsorten waren, sicher ist, daß die erste Portlandrose im späten 18. Jahrhundert erschien. Bereits damals war sie als "Portlandrose" bekannt. Ziemlich neu an diesen Rosen war, daß sie den ganzen Sommer über verteilt eine Reihe von Blütenfolgen entwickelt. Ziemlich schnell wurde die Portlandrose zum Züchten benutzt und so entstand eine neue, reizvolle Rosengruppe.
Fast alle Portlandrosen sind öfterblühend, duften unterschiedlich stark oder gar nicht. Sie werden selten höher als 100 cm, sind anpassungsfähig und sehr krankheitsresistent. Portlandrosen sind vor allem dann ideal, wenn wenig Platz vorhanden ist und man trotzdem eine oder zwei Alte Rosen im Garten haben möchte.
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Rose de Resht |
Wenn ich mir eine Rose kaufe, achte ich nicht nur auf Höhe, Breite, Blütenfarbe und Duft. Auch der Name muß mir gefallen. 'Der Name Rose de Resht' gefiel mir nicht und, obwohl diese Rose überall in den höchsten Tönen gepriesen wird, habe ich sie mir nicht gekauft. |
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Im Juli 2005 war ich einen Tag auf der Bundesgartenschau in München. Natürlich gab es auch eine Pflanzentombola. Zum Spaß kaufte ich mir ein Los für 1 Euro und gewann - eine kleine 'Rose de Resht'! Zuhause ließ ich meine kleine Portlandrose erst mal in ihrem Behälter stehen, ich hatte keine Ahnung wo ich sie hinpflanzen sollte. Vor gut einer Woche habe ich sie in das kleine Beet zwischen Teich und Hauptweg gepflanzt. Der Platz sagt ihr anscheinend sehr zu, denn sie fing sofort an zu treiben und hat drei oder vier Knospen angesetzt. An eine um diese Zeit fast purpurblühende Rose muß ich mich noch gewöhnen.
Der Ursprung meiner Buga-Rose ist nicht bekannt. Die Blütenfarbe ist ein sattes Fuchsienrot, das allmählich zu purpurartigem Rot, in der Sonne mitunter zu Rosarot wechselt. Die Blüten duften intensiv zwischen üppigem, dunkelgrünem Laub. Der Wuchs ist regelmäßig. Sie stellt keine besonderen Standortansprüche und kann auch im Kübel, dann braucht sie etwas mehr Zuwendung, gehalten werden.
Wer hat jetzt wen gesucht und gefunden? Die Rose mich oder ich die Rose?
Inzwischen wächst und blüht 'Rose de Resht' im erweiterten Rosengarten. Wahrscheinlich ist sie daran 'schuld', daß es auf einmal mehr von ihrer Sorte in meinem Garten gibt. |
Comte de Chambord |
Für manchen Rosenliebhaber die schönste Portlandrose, die seit dem Herbst 2006 auch in meinem Garten zu finden ist. Es war etwas schwierig, sie zum Wachsen zu bekommen, aber anscheinend hat sie es jetzt geschafft und hat bereits eine Knospe.
Allgemeine Beschreibung: Wuchs: etwas steifer aufrechter Wuchs Höhe: 120 bis 150 cm, 80 cm breit Blüte: kräftig rosarot, sehr dicht gefüllt, zum Rand hin aufhellend. Blütenmitte oft geviertelt. Ausgesprochen große, stark duftende Rosen. Öffnen sich auch bei feuchtem Wetter gut. Ideale Vasenrose.
Benannt nach dem verbannten französischen Thronerben, der ab 1844 de Namen Comte de Chambord trug. Die Rose wurde 1860 von Moreau & Robert in den Handel gebracht.
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Yolande de Aragon |
Eine weitere Portlandrose, die 1843 von Vibert nach der Frau Königs Ludwig II von Anjou und Sizilien benannt wurde. Da diese Rose erst seit diesem Frühjahr (2007) im Garten wächst, eine allgemeine Beschreibung.
Wuchs: Aufrechter, kräftiger Strauch mit großem hellgrünem Laug. Blütenfarbe: kräftig rosarot, in Büscheln blühend, intensiver Duft Höhe: 120 cm und 90 cm breit Im Gegensatz zu anderen Portlandrosen stellt 'Yolande de Aragon' deutlich weniger Ansprüche.
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Jacques Cartier |
Auch dies ist eine Rose, die bis zum Herbst immer wieder blüht. In manchen Büchern wird sie den Damaszener-Rosen zugeordnet,sie weist die von beiden Klassen typischen Merkmale auf. 'Jacques Cartier' könnte als große Schwester der Rose 'Comte de Chambord' angesehen werden, die Farbe der Rosen ist ähnlich, sie stammt vom selben Züchter (Moreau-Robert), wird jedoch wesentlich höher.
Meine 'Jacques' habe ich auf dem Zwingenberger Flohmarkt gefunden. Dort bot ein Rosenliebhaber Container-Rosen an, ua. auch diese. Es ist ein ziemlich kräftiges Exemplar mit einigen Knospen, die sich, wie man auf dem Foto sieht, inzwischen geöffnet haben. |
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