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Startseite Rosen Der Name der Rose
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Rosennamen |
Ein wichtiges Auswahlkriterium für meine Rosen war schon immer der Name. Rosen waren lange Zeit für mich absolut indiskutabel, erst als ich über Alte Rosen lase, erwachte meine Interesse und die teilweise sehr klangvollen Namen haben ihr Teil dazu beigetragen.
Natürlich ist die Blüte, die Robustheit, die Größe einer Rose sehr wichtig, trotzdem habe ich viele Rosen nach dem Namen ausgesucht. -Einige Rosenwerden nie in meinem Garten wachsen, weil mir ihr Name nicht gefällt. Glücklicherweise handelt es sich dabei meistens um Moderne oder Austin-Rosen, z.B. 'Aspirin' oder 'Fisherman's Friend', aber es gibt auch einige alte mit merkwürdigen Namen, 'Anne of Geierstein' z.B.
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Klassifizierung |
Ein schwieriges Thema.
Gallicas sind Gallicas, das ist noch ganz einfach. Aber bereits bei den Damaszenern fängt das Theater an. Hier gibt es bekannterweise die einmalblühenden und die im Herbst nochmals blühenden Rosen. Die Kreuzungen werden je nach Rosenfachmann zu den Damaszenern oder zu den Portlandrosen gezählt, wie dies z.B. bei 'Rose de Resht 'der Fall ist.
Was tun?
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Ich habe sehr viele Rosenbücher und letztendlich habe ich die "zweifelhaften" Rosen zu der Gruppe gestellt, von der ich die logischte Erklärung für die Zugehörigkeit gefunden habe. Vor allem die neue "Enzyklopädie der Alten Rosen' (Joyaux) hat mir neue Einsichten gebracht. Aber ich möchte das alles gar nicht so eng sehen. Es ist interessant zu wissen, wohin eine Rose gehört, aber es tut ihrer Schönheit keinen Abbruch, wenn ich nicht genau weiß, ob 'Boule de Neige' zu den Bourbonrosen (Scarman, Austin) oder zu den Noisette-Rosen (Joyaux) gehört. Große Unterschiede in der Plege zwischen den Noisette- und den Bourbonrosen gibt es nicht, also darf meine 'Boule de Neige' ihr Geheimnis behalten, das trägt sogar zu ihrem Charme bei, bis irgendjemand durch eine DNA-Analyse irgendwann genau sagen kann, was wirklich Sache ist.
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