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Der weiße Garten

(von oben - Juni 2008)

Im Laufe der Jahrhunderte war in die Grundstücke hinter den Scheunen immer mehr Erde aufgefüllt worden. Als unsere Scheune umgebaut wurde, war der Garten ca. 50 cm höher als der Boden der Scheune.

Man muß sich das Haus und die beiden Anbauten rechts und links wie ein "U" vorstellen. Vor den Gebäuden verläuft ringsum ein ca.150 cm breiter Weg auf dem Niveau der Scheune. Neben diesem Weg ließ der Vorbesitzer eine ca. 50 cm hohe Mauer aus Bruchsteinen errichten, um das Edreich aufzufangen.

Unten (Blick vom Haus zum Garten) sieht man den Weg zum hinteren Gartenteil. Links die Stützwand des Weißen Gartens, rechts das Gartenhaus (rechter Anbau)

Der Weg zum hinteren Garten

Der weiße Garten ist im grunde genommen ein großes Hochbeet. Auf diesem Hochbeet stehen vor dem eigentlichen Haus ein Holunder und eine Zwetsche. Außer den beiden Fichten, die wir haben fällen lassen, standen urprünglich noch mehr Bäume auf diesem Hochbeet. Ich fand unter Efeu und anderem Gestrüpp noch drei Baumstümpfe.

Die Zwetsche steht seit über dreißig Jahren an dieser Stelle und wurde bis wir den Garten übernahmen, überhaupt nicht gepflegt. Entsprechend desolat ist ihr Zustand. Dies gilt auch für den Holunder, beide Bäume sehen nicht besonders gut aus. Eigentlich hatte ich vor, beide Bäume zu entfernen und einen barocken Garten anzulegen. Das habe ich gelassen. Die Gefahr, daß beim Entfernen der Bäume die Mauern beschädigt oder zum Einbruch gebracht werden würden, ist einfach zu groß. Also haben wir den Holunder radikal eingekürzt und die Pflaume beschnitten.
Inzwischen haben wir die Pflaume doch fällen lassen und auch den Holunder stark zurückgeschnitten. Dadurch bekommen die Pflanzen im Beet wesentlich mehr Wasser und Licht, was allen gut bekommt.

Auf dem Bild (Blick vom Garten zum Haus) unten erkennt man den Weg und die Mauer, die den weißen Garten begrenzt. Der Weg ist ziemlich breit (2 m) und dort stehen viele meiner Kübelpflanzen.