StartseiteDie Gartenzimmer im...sonnigen TeilRasengarten

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Im Laufe der Jahr wurde der Rasen immer kleiner. Durch das Pflanzen der Eibenhecke und der Buchsabgrenzung zum Rosengarten entstand ein Bereich, den ich als meinen Rasengarten bezeichne.

Problematisch war der Abschluß dieses Gartenteils nach hinten (Norden). Dort wächst auf der Breite des Gartens Nachbars Thujahecke und davor hatte ich ein Beet angelegt, das zwischenzeitlich ca. 2 1/2 Meter tief geworden war. Eigentlich hatte ich diesen Abschluß als Strauchrabatte geplant. Links wird dieses Beet durch die Felsenbirne und rechts durch einen Sommerflieder begrenzt. Dazwischen wuchsen bereits die namenlose rote Rose, ein weiterer Sommerflieder, Exochorda, Aronia, Deutzie zusammen mit der Hechtrose (Rosa glauca). Vor diesen Sträuchern hatte ich einige graublättrige Pflanzen und Iris barbata gepflanzt.

Es gefiel mir überhaupt nicht.

Als Verlängerung des Steingartens westlich des Teichs hatte ich ein Beet angelegt und dort u.a. den Weinbergpfirsich, Viburnum plicatum "Watanabe" und Rosa alba 'Great Maiden's Blush' gepflanzt.

Auch diese Ecke gefiel mir überhaupt nicht.

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Irgendwann diesen Sommer (2008) beschloß ich, die linke und hintere Seite des Rasenzimmers in Angriff zu nehmen. Außerdem hatte ich beschlossen, das Beet hinter der Eibenhecke (Verlängerung des STeingartens) in ein schwarzweißes Beet umzuwandeln.

Als erstes habe ich gegenüber dem bereits bestehenden Beet (Verlängerung des Steingartens) ein weiteres Beet angelegt. Danach habe ich im Beet vor der Thujahecke alle Iris und graublättrigen Pflanzen ausgegraben und das Strauchbeet am Ende des Gartens wieder auf die ursprüngliche Tiefe (2 meter) reduziert. Davor habe ich wieder Rasen eingesät.

Als neue Sträucher sind ein Heiliger Bambus und Mini-Albizia dazugekommen.

Es sah alles schon viel besser aus, aber so ganz gefiel es mir immer noch nicht.

Neues Beet hinter der Eibenhecke als Verlängerung des Steingartens.

In diesem Beet wuchs einiges vollkommen planlos durcheinander. Vor allem der Schneeball war mit seinem Standort nicht zufrieden und sah nicht sehr glücklich aus. Ich habe ihn herausgenommen und ans Ende des Spaliers, das die neue Terrasse am Teich vom Rosengarten trennt gepflanzt. Dort ist die Erde feuchter und es geht ihm dort wesenlich besser. Den kalten Winter 2008/2009 hat er allerdings nicht überstanden.

Danach habe ich alle weiteren Pflanzen (bis auf den Weinbergpfirisch und die Rose) aufgenommen, das Beet umgegraben und Kompost ausgebracht.

Als ich das Rasenzimmer "umbaute" legte ich zwei sich gegenüberliegende Beete hinter der Eibenhecke an. Diese Beete sollten vor allem schwarze Pflanzen beherbergen. Die beiden Beete liegen gegenüber dem Rosengarten und um das Ganze einheitlicher zu gestalten, beschloß ich, die beiden neuen Beete mit Buchs einzurahmen. Die im Ahornbeet zwischengelagerten Buchs-Ableger kamen gerade recht.

Da wir gerade das Dach reparierten (bzw. reparieren ließen) hatte ich sehr viele fast komplette Ziegel zur Verfügung und ich baute aus diesen eine Rasenkante. Dahinter pflanzte ich die Buchshecke. Zwischen den beiden Buchshecken (Rosengarten und neuBeete) habe ich als Begrenzung zum Rasen neun Green Gem-Pflänzchen gepflanzt. Aus ihnen sollen einzelstehende Kugelen werden (Buchs Green Gem wächst auch ohne Schnitt rund und kugelig).

Die Ziegelkante zum Rasen habe ich inzwischen wieder entfernt, sie sah doch etwas sehr fremd aus.

Den Weinbergpfirsich haben wir im März während einer frostfreien Periode umgepflanzt. Er wächst jetzt vor der Strauchrabatte vor der Thujahecke und bekommt viel Sonne und Regen ab. Er hat die Umpflanzaktion, obwohl danach noch einmal eine längere Frostperiode kam, sehr gut überstanden, schön geblüht und auch Früchte angesetzt. Erstaunlicherweise paßt er sehr gut zu den vorhandenen Sträuchern.